Räume für queeres Leben im Alltag – sichtbar, wertschätzend, begleitet

Wir gestalten Care aus queerer Perspektive

kweercare schafft Zugänge zu Pflege, Kultur, Begleitung und Wissen – nah am Alltag, inklusiv, individuell, biografieorientiert und selbstbestimmt gedacht. Unser Ziel ist es, Räume entstehen zu lassen, in denen queere Menschen sich gesehen und ernst genommen fühlen.

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Social Futures

Wir denken Care im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen. kweercare setzt sich mit Fragen von Zusammenleben aller Generationen, Vielfalt und Verantwortung auseinander und entwickelt Perspektiven für eine solidarische Zukunft – gemeinsam mit Menschen, Institutionen und Fachpersonen.

Care Architecture

Care braucht Strukturen. Wir arbeiten an räumlichen, organisatorischen und sozialen Rahmenbedingungen, die Fürsorge ermöglichen und tragen – im Alltag, in Institutionen und in Gemeinschaften. Care Architecture verbindet Haltung mit Umsetzung.

Inclusive Design

Gestaltung beeinflusst Teilhabe. kweercare versteht Design als Werkzeug, um Zugänge zu schaffen, Barrieren abzubauen und unterschiedliche Lebensrealitäten mitzudenken. Inklusives Design ist für uns Voraussetzung für respektvolle und wirksame Care.

Care ist
für uns mehr
als Pflege.

Es ist Haltung, Beziehung und gegenseitige Fürsorge im weiteren Sinne.

Queere Lebensrealitäten bringen Perspektiven ein, die Gesellschaft und Institutionen bereichern.

Förderpartner

Forschungspartner

Kooperationspartner

Pflegepartner

kweercare – Care als Beziehung, Verantwortung und Praxis

Was wir unter Care verstehen

Care beginnt mit Aufmerksamkeit.
Sie setzt voraus, dass Bedürfnisse gesehen und ernst genommen werden – auch dort, wo sie nicht laut oder eindeutig formuliert werden.

Care übernimmt Verantwortung.
Sie fragt, wer zuständig ist, wer handeln kann und wie Unterstützung organisiert wird, ohne Menschen zu bevormunden oder zu übergehen.

Care ist konkretes Handeln.
Sie zeigt sich in alltäglichen Entscheidungen, in professioneller Praxis, in Strukturen und in der Art, wie Beziehungen gestaltet werden.

Care hört zu.
Sie nimmt Rückmeldungen ernst und bleibt lernfähig. Gute Care verändert sich mit den Menschen, für die sie da ist.

Für wen kweercare da ist

kweercare richtet sich an:

  • queere Menschen aller Altersgruppen und ihre Angehörigen,

  • Fachpersonen aus Pflege, Betreuung und Sozialem,

  • Organisationen, private und staatliche Institutionen und Bildungsakteur:innen,

  • Menschen und Initiativen, die Care gerechter und inklusiver gestalten wollen.

Warum Care queersensibel sein muss

Care ist nie neutral.
Sie ist eingebettet in gesellschaftliche Normen, Machtverhältnisse und Erwartungen – etwa in Bezug auf Familie, Körper, Geschlecht, Gesundheit oder Lebensläufe.

Queere Lebensrealitäten werden in bestehenden Care-Strukturen häufig nicht ausreichend berücksichtigt oder unsichtbar gemacht. Das kann zu Unsicherheit, Ausschlüssen oder fehlendem Vertrauen führen.

kweercare setzt hier an.
Wir arbeiten an einer Care-Praxis, die Vielfalt nicht als Sonderfall behandelt, sondern als Ausgangspunkt versteht.

Verantwortung und Vertrauen

Der Schutz persönlicher und besonders schützenswerter Daten ist für kweercare zentral. Wir gehen sorgsam mit Informationen um und kommunizieren klar, wie Daten verwendet werden.

Fürsorge beginnt bei Vertrauen – und Vertrauen braucht Verlässlichkeit.

Initiative und Verein

Als Initiative schafft kweercare Räume für Austausch, Reflexion und Sensibilisierung. Wir bringen Perspektiven zusammen, machen Erfahrungen sichtbar und eröffnen neue Zugänge zu Care.

Als Verein geben wir dieser Arbeit eine verbindliche Struktur. Wir arbeiten transparent, verantwortungsvoll und in Zusammenarbeit mit Fachpersonen, Organisationen und öffentlichen Stellen.

Haltung und Struktur gehören für uns untrennbar zusammen.

Fürsorge, Vielfalt und Begegnung
jenseits von Grenzen

Podiumsdiskussion:
Rassismus trifft Queerness – Stimmen aus gelebten Realitäten

Dienstag, 10. März 2026, 19:00 h
Kaserne Basel, Rossstall 2
Klybeckstr. 1b, 4057 Basel

• Ömer Atesci, Vorstand Pink Cross
• Ziwei Huang (Chabelle Angels), Kunsthistoriker:in
• Prof. Dr. Udo Rauchfleisch, Queeramnesty
• tbc

Die kweercare soirée markiert den Auftakt einer neuen Diskussionsreihe zu Care als gesellschaftlicher Haltung. Im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus stellt sich der neu gegründete Verein kweercare erstmals öffentlich vor.

Der Abend bringt queere Stimmen, Freund:innen und Allies zusammen. Nicht, um Betroffenheit auszustellen, sondern um Machtverhältnisse sichtbar zu machen: Rassismus und Queerfeindlichkeit wirken ineinander und prägen, wer sich sicher fühlt, wer Zugang hat und wessen Bedürfnisse gehört werden – in Pflege, Nachbarschaft, Wohnen und Kultur.

Die kweercare soirée versteht Care nicht als private Aufgabe, sondern als kollektive Verantwortung. Im Gespräch geht es um Ausschlüsse, um fortwirkende Homophobie und um die Frage, wie Fürsorge konkret werden kann – jenseits von Symbolik und wohlmeinenden Schlagworten.

Nach der Diskussion öffnet sich der Abend. Musik - DJ Deven Laveaux, House of Laveaux, Gespräche, Präsenz. Raum für Begegnung ohne Erwartung.

Unterstützt vom Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt.

Mehr Informationen zur Veranstaltung

» Care bedeutet für mich, den Menschen in seiner ganzen Biografie wahrzunehmen – mit all den Brüchen, Umwegen und Stärken. Inklusive Care entsteht dort, wo Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern wertgeschätzt wird. «

– MAXIMILIAN GRIEGER _ Präsident kweercare

kweercare Vereinsvorstand

  • Maximilian Grieger

    PRÄSIDENT

    Maximilian Grieger bringt langjährige Erfahrung in Kommunikation, Marketing und Organisationsentwicklung mit. In seiner Arbeit verbindet er strategisches Denken mit einem starken Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen, insbesondere an Care, Teilhabe und Verantwortung in Organisationen.

    Als Präsident von kweercare setzt er sich für eine Care-Praxis ein, die Menschen in ihrer Biografie ernst nimmt und Strukturen schafft, in denen Vielfalt respektvoll und professionell berücksichtigt wird. Ein besonderes Anliegen ist ihm, bestehende Gräben innerhalb der Community zu erkennen, zu benennen und durch Dialog, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung zu überwinden. Sein Fokus liegt auf einem nachhaltigen Aufbau, klarer Governance und der langfristigen Verankerung der Vereinsarbeit.

  • Prof. Dr. Udo Rauchfleisch

    PSYCHOTHERAPEUT, SUPERVISOR UND AUTOR

    Udo Rauchfleisch bringt langjährige klinische, wissenschaftliche und publizistische Erfahrung in die Arbeit von kweercare ein. Als Psychotherapeut und Supervisor hat er sich intensiv mit Fragen von Identität, Beziehung, psychischer Gesundheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung auseinandergesetzt.

    Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf queeren Lebensrealitäten und deren Sichtbarkeit in Therapie, Beratung und Gesellschaft. Seine Perspektive verbindet fachliche Tiefe mit einer klaren Haltung für Selbstbestimmung, Würde und Respekt.

    Bei kweercare trägt er mit seiner wissenschaftlicher Expertise dazu bei, Care als relationale, reflektierte und verantwortungsvolle Praxis zu denken – sensibel für biografische Erfahrungen und strukturelle Bedingungen.

    https://www.udorauchfleisch.ch/

  • Roger Furrer

    VIZE-PRÄSIDENT / FINANZEN

    Roger Furrer verantwortet bei kweercare die finanziellen und strukturellen Grundlagen des Vereins. Er bringt langjährige Erfahrung in strategischer Markenführung, Organisationsentwicklung und im Aufbau nachhaltiger Projekte an der Schnittstelle von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft mit.

    In seiner Rolle legt er besonderen Wert auf Transparenz, Verantwortlichkeit und eine solide finanzielle Basis, die es ermöglicht, Care langfristig und verlässlich zu gestalten. Sein Engagement ist getragen von der Überzeugung, dass gute Care klare Strukturen braucht – und Strukturen wiederum Haltung.