Der kweercare Vorstand

kweercare verbindet gelebte Erfahrung mit Expertise aus Gesundheit, Gesellschaft, Recht, Kommunikation und Care-Praxis.

Maximilian Grieger

_ er/ihn

Präsident kweercare — Organisationsentwicklung, Kommunikation und gesellschaftliche Care-Fragen

Maximilian Grieger bringt langjährige Erfahrung in Kommunikation, Marketing und Organisationsentwicklung mit. In seiner Arbeit verbindet er strategisches Denken mit einem starken Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen, insbesondere an Care, Teilhabe und Verantwortung in Organisationen. Als Präsident von kweercare setzt er sich für eine Care-Praxis ein, die Menschen in ihrer Biografie ernst nimmt und Strukturen schafft, in denen Vielfalt respektvoll und professionell berücksichtigt wird. Ein besonderes Anliegen ist ihm, bestehende Gräben innerhalb der Community zu erkennen, zu benennen und durch Dialog, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung zu überwinden. Sein Fokus liegt auf einem nachhaltigen Aufbau, klarer Governance und der langfristigen Verankerung der Vereinsarbeit.

Prof. Dr. Udo Rauchfleisch

_ er/ihn

Wissenschaftliche Kooperationen — Psychische Gesundheit, Psychotherapie und queere Lebensrealitäten

Udo Rauchfleisch bringt langjährige klinische, wissenschaftliche und publizistische Erfahrung in die Arbeit von kweercare ein. Als Psychotherapeut und Supervisor hat er sich intensiv mit Fragen von Identität, Beziehung, psychischer Gesundheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung auseinandergesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf queeren Lebensrealitäten und deren Sichtbarkeit in Therapie, Beratung und Gesellschaft. Seine Perspektive verbindet fachliche Tiefe mit einer klaren Haltung für Selbstbestimmung, Würde und Respekt. Bei kweercare trägt er mit seiner wissenschaftlicher Expertise dazu bei, Care als relationale, reflektierte und verantwortungsvolle Praxis zu denken – sensibel für biografische Erfahrungen und strukturelle Bedingungen.

Roger Furrer

_ er/ihn

Vizepräsident und Finanzen kweercare — Strategie, Kooperationen und Projektentwicklung

Roger Furrer verantwortet bei kweercare die finanziellen und strukturellen Grundlagen des Vereins. Er bringt langjährige Erfahrung in strategischer Markenführung, Organisationsentwicklung und im Aufbau nachhaltiger Projekte an der Schnittstelle von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft mit. In seiner Rolle legt er besonderen Wert auf Transparenz, Verantwortlichkeit und eine solide finanzielle Basis, die es ermöglicht, Care langfristig und verlässlich zu gestalten. Sein Engagement ist getragen von der Überzeugung, dass gute Care klare Strukturen braucht – und Strukturen wiederum Haltung.

Sera von Allmen

_ keine Pronomen

Aktuar — Sozialrecht, Erwachsenenschutz und Care-Praxis

Sera von Allmen bringt Erfahrung in Sozialrecht, Erwachsenenschutz und direkter Care-Arbeit mit – und weiss aus der Praxis, unter welchen strukturellen Bedingungen Care geleistet wird und wo Angebote an ihre Grenzen stossen. Die eigene Lebensrealität als transidente, non binäre Person macht deutlich, wie eng psychische Gesundheit, stabiles Umfeld und institutionelle Strukturen zusammenhängen. Seras Überzeugung: Gleichberechtigung entsteht nicht allein durch politischen Willen, sondern durch strukturelle Veränderungen in Organisationen. Als Aktuar bringt Sera administrative Präzision und eine strukturierte Arbeitsweise in den Vorstand von kweercare ein.

» Care bedeutet für mich, den Menschen in seiner ganzen Biografie wahrzunehmen – mit all den Brüchen, Umwegen und Stärken. Inklusive Care entsteht dort, wo Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern wertgeschätzt wird. «

» Care bedeutet für mich, den Menschen in seiner ganzen Biografie wahrzunehmen – mit all den Brüchen, Umwegen und Stärken. Inklusive Care entsteht dort, wo Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern wertgeschätzt wird. «

– MAXIMILIAN GRIEGER _ Präsident kweercare

kweercare Beirat

kweercare wird begleitet von Menschen mit Erfahrung und Expertise aus Forschung, Medizin und Community-Arbeit.

Markus Schneider

_ er/ihn

Pflegepartner — Belvita Group

Markus Schneider ist Mitgründer und Geschäftsführer der Belvita Schweiz AG. Seit rund zehn Jahren engagiert er sich im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er Versorgungsmodelle

und Organisationsformen für die ambulante Pflege, Betreuung und Begleitung von Menschen in unter-

schiedlichen Lebenssituationen. Seine Arbeit verbindet Themen wie Versorgung, Betreuung, soziale Teilhabe und die Vernetzung von Menschen, Organisationen und unterstützenden Netzwerken. Dabei steht für ihn der Mensch mit seiner individuellen Lebensgeschichte und seinen persönlichen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Vor seinem Wechsel ins Gesundheitswesen war Markus Schneider in verschiedenen Funktionen in Industrie und Gewerbe tätig und arbeitete später als Unternehmensberater mit Schwerpunkten in Unternehmensführung, Geschäftsmodellentwicklung, Prozessmanagement und Qualitätsmanagement. Als Mitglied des kweercare Beirats bringt Markus Schneider seine Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen ein. Sein Fokus liegt darauf, wie queersensible Care im Alltag von Menschen und Organisationen wirksam verankert werden kann.

Prof. Dr. Dr. Aylin Yildirim Tschoepe

_ sie/ihr

Forschungspartnerin — Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Fachhochschule Nordwestschweiz

Aylin Yildirim Tschoepe ist Architektin, Kulturanthropologin und Geschlechterforscherin. Als Professorin für Design-Anthropologie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW und Leiterin des metaLAB (at) Basel in der internationalen Zusammenarbeit mit der Harvard University und der FU Berlin forscht sie

an der Schnittstelle von menschlich-ökologischer Gesundheit, inklusivem Design, kritischer Stadtforschung und interdisziplinärer Designpraxis. Ausgehend von Körpern, Objekten, Architekturen und Infrastrukturen fragt sie, wie physische und vernetzte Umgebungen für vielfältige Lebensrealitäten entworfen werden, in

enger Zusammenarbeit mit Communities. Ihre Forschung ist intersektional und interge nerational angelegt: Gelebte Erfahrung wird ebenso berücksichtigt wie wissenschaftliche Perspektiven auf Differenz und Zugehörigkeit. Zentral ist dabei, wie Wissen und Sorge über Lebensalter hinweg verhandelt und weitergegeben werden. In ihrer Arbeit fragt sie, wie Räume entstehen – und wessen Lebensrealitäten dabei sichtbar gemacht oder unsichtbar gehalten werden. Für kweercare schärft ihre Expertise den Blick dafür, wie Care-Strukturen räumlich, sozial und institutionell gedacht werden können.

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