Nächste kweercare soirée
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Palliative Care - Bis zuletzt ich selbst
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Literaturhaus Basel
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Mitmachen: Wie queersensibel ist Palliative Care?

Wer am Lebensende begleitet wird, bringt eine ganze Biografie mit: Beziehungen, Wahlfamilie und Geschichten, die nicht immer erzählt werden konnten. Ob dafür Raum da ist, entscheidet sich oft in kleinen Momenten. Das kann das Aufnahmegespräch sein, die Frage, wer zu den Angehörigen zählt, oder der Umgang mit Namen und Pronomen.
Hier setzt die deutschsprachige Studie «LGBTQIA+ & Palliative Care» der Studiengruppe Queer-HosPal-DACH an. Sie untersucht, welche Erfahrungen Fachpersonen machen, wo es Unsicherheiten gibt und welche Unterstützung sie sich wünschen.
Wer kann teilnehmen?
Eingeladen sind Fachpersonen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Das gilt für alle, die in Hospiz- und Palliativeinrichtungen arbeiten, und auch für alle, die in anderen Bereichen mit Sterben und Lebensende zu tun haben, etwa in Spitälern und Kliniken, in Alters- und Pflegeheimen oder in der ambulanten Pflege. Erfahrung mit LGBTQIA+ Personen ist keine Voraussetzung. Gefragt ist ausdrücklich auch die Perspektive jener, die bisher wenig Berührungspunkte hatten.
So funktioniert’s
Die Teilnahme läuft über einen anonymen Online-Fragebogen. Er dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist bis am 30. November 2026 offen.
→ Zur Umfrage: https://umfragen.uni-muenster.de/queerhospal-dach
Die Studie wird unterstützt von palliative ch, Hospiz Österreich, der Österreichischen Palliativgesellschaft (OPG), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV). Informationen zu den Studienautor*innen und den Genehmigungen der Ethikkommissionen gibt es bei Hospiz Österreich: https://www.hospiz.at/hospiz-palliative-care/diversitaet/lgbtiqa/
Warum wir das teilen
Gute Care nimmt Menschen in ihrer ganzen Biografie wahr, bis zuletzt. Studien wie diese zeigen, wo die Versorgung heute steht. Sie schaffen damit eine Grundlage, um sie gezielt weiterzuentwickeln, gemeinsam mit den Fachpersonen, die sie tragen. Das Thema begleitet uns auch an der kweercare soirée IV «Bis zuletzt ich selbst» im Rahmen der Palliativ-Woche beider Basel.
Teilen ist ausdrücklich erwünscht. Je mehr Fachpersonen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Leite die Umfrage gerne an Kolleg*innen und in deine Netzwerke weiter.

